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Abfallwirtschaft

Das Ziel des Abfallrechts ist es zum einen, die ordnungsgemäße und umweltgerechte Entsorgung von Abfällen sicherzustellen, und zum andern, die Abfallmengen sowie die Schadstoffgehalte insgesamt zu reduzieren. Dies kann durch die Vermeidung von Abfällen, durch ressourcensparende Produktionsverfahren und organisatorische Maßnahmen, sowie durch die Verwertung von Abfällen erreicht werden.

Elektroschrottsortierer: Quelle: Stadtreinigung Dresden GmbH


Das Abfallrecht umfasst Regelungen
  • zur Zuordnung von Abfällen zu den in der Abfallverzeichnisverordnung (AVV) festgelegten Abfallschlüsseln
  • zur Einstufung der Abfälle in gefährliche und nicht gefährliche Abfälle
  • zur Nachweisführung der umweltgerechten Entsorgung
  • zur grenzüberschreitenden Verbringung von Abfällen sowie
  • stoff- und produktbezogene Regelungen (z.B. Altöle, Altautos, Batterien, Elektro- und Elektronikgeräte), die neben der Entsorgung auch spezifische Vorgaben zur Verwertung von Abfällen machen

Glossar

Abfall zur Verwertung
Nicht vermeidbare und nicht wiederverwendbare Abfälle sind umweltverträglich zu verwerten, wobei die stoffliche der energetischen Verwertung vorzuziehen ist. Vorrang hat immer im Einzelfall aber die umweltverträglichere Verwertungsart. In diesem Sinne wurde festgelegt, dass die energetische Verwertung der stofflichen Verwertung gleichwertig ist, wenn der Abfall einen Heizwert von mindestens 11.000 kJ/kg hat.
Unter stofflicher Verwertung versteht man die Substitution von Rohstoffen durch das Gewinnen von Stoffen aus Abfällen (Sekundärrohstoffe) oder die Nutzung der stofflichen Eigenschaften der Abfälle für den ursprünglichen Zweck bzw. für andere Zwecke.


Abfallschlüssel (AS)
Der Abfallschlüssel (AS) ist eine 6-stellige Nummer, mit der Abfallarten eindeutig bezeichnet werden. Die AS sind in der Abfallverzeichnisverordnung vorgegeben.

AVV
Verordnung über das europäische Abfallverzeichnis (Abfallverzeichnisverordnung - AVV ).
Den Verordnungstext finden Sie hier


Entsorgung
Unter Entsorgung von Abfällen wird sowohl die Beseitigung als auch die Verwertung von Abfällen verstanden.

Gefährliche und nicht gefährliche Abfälle
Abfälle werden in gefährliche und nicht gefährliche Abfälle eingeteilt. Die als gefährlich einzustufenden Abfälle werden in der Abfallverzeichnisverordnung festgelegt und sind dort mit einem Stern gekennzeichnet. Ein Abfall gilt als gefährlich, wenn er eines oder mehrere Gefahrenmerkmale aufweist (z.B. Flammpunkt kleiner 55 °C oder Konzentration sehr giftiger Stoffe größer/gleich 0,1 %). Die frühere Differenzierung in besonders überwachungsbedürftige, überwachungsbedürftige und nicht überwachungsbedürftige Abfälle ist 2007 entfallen. Detaillierte Informationen über Sonderabfälle, gefährliche Abfälle und besonders überwachungsbedürftige Abfälle liefert beispielsweise das Umweltbundesamt.



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