Betrieblicher Umweltschutz in Baden-Württemberg
 
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Organisatorische Ansatzpunkte - Energiemanagement auch im Kleinbetrieb!

Einstieg ins Energiemanagement – organisatorische Voraussetzungen schaffen

Aller Anfang ist schwer. Auch beim Aufbau eines Energiemanagements müssen einmalig Vorarbeiten durchgeführt werden, die den Aufwand dann später, im „laufenden Betrieb“, deutlich senken. Zu diesen vorbereitenden Aufgaben zählen die Festlegung der Energiepolitik, der Zielvorgaben, die Zuordnung der Verantwortlichkeiten und Zuständigkeiten sowie die erstmalige Erhebung des IST-Zustandes.

Festlegung der Energiepolitik und der Zielvorgaben durch die Firmenleitung

Grundvoraussetzung für ein Energiemanagementsystem sind energiepolitische Ziele auf Unternehmensebene, die von der Geschäftsleitung unterstützt und getragen werden. Die Ziele können allgemeiner Art sein, wie z. B. 10 % weniger Energieverbrauch in zwei Jahren oder eher speziell, wie Erhöhung des regenerativen Energieanteils auf 40 % innerhalb von fünf Jahren. Zur Umsetzung dieser Ziele müssen das entsprechende Personal bereitgestellt und Verantwortlichkeiten zugeteilt werden. Zur Einbindung der Mitarbeiter in das betriebliche Energiemanagementsystem siehe auch die Seite Metallbearbeitung > Energieeffizienz > organisatorische Ansatzpunkte > Mitarbeiter.

Die Ziele erreicht man nur auf methodischem Weg

Grafik: Räumliche Aufteilung von Energieverbrauchern in einem metallverarbeitenden Unternehmen
Räumliche Aufteilung von Energieverbrauchern in einem metallverarbeitenden Unternehmen 
Quelle: ABAG-itm, Pforzheim

Beim Thema Energieeinsparen verliert man sich schnell im Detail und läuft Gefahr sich zu verzetteln. In jedem Unternehmen, auch in handwerklichen Betrieben, ist eine Vielzahl von Strom- und anderen Energieverbrauchern installiert, es fällt an verschiedenen Stellen Abwärme an und die Wärmeverluste treten je nach Jahreszeit unterschiedlich in Erscheinung. Eine systematische Beschreibung der IST-Situation des Energieverbrauchs ist die Grundlage für den Einstieg in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess. Am besten kann die IST-Situation im Rahmen einer Energieeffizienzanalyse (Details siehe Energie > Energieffizienz > Effizienzanalyse) erhoben werden.

Ein kluges Energiemanagement gibt Antwort auf die Frage: Wie kann ich mit dem geringsten Aufwand den größten Nutzen erzielen?

Mit den Daten, Messwerten und Berechnungen wird die IST-Situation im Unternehmen beschrieben und bewertet. Auf Basis dieser so genannten Schwachstellenanalyse können dann die Verbesserungsansätze beschrieben werden. Details zu den möglichen technischen Ansätzen sind auf den Seiten Wichtig für alle Branchen > Energie > Einsparmaßnahmen und Metallbearbeitung > Energieeffizienz > Technologische Ansatzpunkte zusammengefasst.

Aus der Bewertung des Ist-Zustands, den Zielvorgaben des Managements und einer überschlägigen Wirtschaftlichkeitsbetrachtung werden diejenigen Ansätze priorisiert, die mit dem geringsten Aufwand den größten Nutzen ergeben. Darauf aufbauend wird eine konkrete Maßnahmenplanung erstellt, die dann entsprechend der Prioritätensetzung abgearbeitet werden kann. 



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